Nach 15 Jahren einen neuen Weg eingeschlagen

Nach 15 Jahren einen neuen Weg eingeschlagen

Erfolgreich vermittelt: Nuray Dogan wechselte dank HBS den Arbeitsplatz

Nach 15 Jahren beruflich neue Wege gehen? Das kommt für viele Festangestellte nach einem so langen Zeitraum kaum in Frage. Denn die Unsicherheiten und Risiken des Wechsels sind groß: Gibt es überhaupt einen Job, der besser zu mir passt? Wie werden die neuen Kollegen sein, das Arbeitsumfeld? Traue ich mir eine neue Aufgabe überhaupt zu? Überlegungen, die bei vielen Wechselwilligen für zwiespältige Gefühle sorgen. Die kaufmännische Angestellte Nuray Dogan hat sich dem Wagnis gestellt und es nicht bereut: Dank der Vermittlung von Tina Maleskou von der HBS-Niederlassung in Bielefeld hat die 45-Jährige nun zu einem neuen Arbeitgeber in der Kunststoffbranche gewechselt und freut sich über mehr Kundenkontakt und nette Kollegen. „15 Jahre lang war ich in einem Logistikunternehmen angestellt, in der Anfangszeit war Tina Maleskou meine Vorgesetzte – daher kam der Kontakt“, erinnert sich Nuray Dogan. „Frau Maleskou glaubte an mich und meine Fähigkeiten, sie setzte mich in einem Bereich ein, in dem ich viele Jahre lang tätig und sehr zufrieden war“. Irgendwann aber machte sich eine gewisse Unzufriedenheit breit: „Im Frühjahr dieses Jahres war die Zeit gekommen, da ich gerne etwas Neues ausprobieren wollte. Mir war klar, wen ich in Sachen Neuorientierung kontaktieren würde: Meine ehemalige Vorgesetzte Frau Maleskou, die mittlerweile beim Personaldienstleister HBS tätig war. Ich rief sie an und es dauerte nicht mal drei Wochen, bis Frau Maleskou sich mit einem Termin zur Vorstellung bei meinem zukünftigen Arbeitgeber bei mir meldete. Sie begleitete mich sogar zum Gespräch“, freut sich Nuray Dogan rückblickend.
Das Vorstellungsgespräch verlief sehr gut und auch über die Unterstützung von HBS ist die Jobwechslerin sehr zufrieden: „Die Begleitung von Frau Maleskou und ihrem Team war vorbildlich, bei meinem großen Schritt fühlte ich mich nie allein und somit konnte ich meinen Jobwechsel erfolgreich meistern. Das Angebot passte genau zu meinen Vorstellungen. Frau Maleskou hat es so bereits zum zweiten Mal geschafft, für mich den richtigen Job zu finden. Ich freue mich sehr auf meine neue Stelle und kann jeden nur ermutigen sich auf die Profis von HBS zu verlassen!“, sagt Nuray Dogan.

HBS Industriedienste besteht seit 1994 als Personaldienstleistungsunternehmen, neben dem Stammsitz in Beckum gibt es Niederlassungen in Bedburg, Berlin, Bielefeld, Dortmund, Gütersloh, Hamm und Lippstadt. Als Personaldienstleister ist HBS ausgerichtet auf die Bedürfnisse der regionalen Unternehmerschaft – und zwar unabhängig von der Betriebsgröße. Die Bandbreite der Kundschaft reicht vom Handwerksunternehmen über den Mittelstand bis zum Konzern.

Übrigens: Nuray Dogan hat HBS bereits innerhalb ihrer Familie weiterempfohlen: „Ich bin dem Team Bielefeld so dankbar, dass ich den Kontakt zu HBS gleich meiner Nichte nahegelegt habe, auch sie ist auf der Suche nach einer neuen Herausforderung“.

Arbeitnehmerüberlassung & Zeitarbeit – Sechs Dinge, die Sie wissen sollten

Arbeitnehmerüberlassung & Zeitarbeit – Sechs Dinge, die Sie wissen sollten

Foto: Man and woman at a factory © Senivpetro – Freepik.com

Flexible Beschäftigung sichert Jobs und macht Unternehmen wettbewerbsfähig

Zeitarbeit – ein anderer Name dafür ist Arbeitnehmerüberlassung – hat sich in der Wirtschaft als eigene Branche etabliert. Zeitarbeitsfirmen wie HBS als Personaldienstleister überlassen den Kundenunternehmen ihre Arbeitnehmer im Rahmen einer doppelten Vertragsbeziehung: Zwischen Zeitarbeitsfirma und Kundenunternehmen und zwischen Zeitarbeitsfirma und Arbeitnehmer. Für Zeitarbeitnehmer gelten Tarifverträge und Gesetze, die die Arbeitsbedingungen und die Entlohnung eindeutig regeln. Zeitarbeitnehmer haben also die gleichen Rechte wie alle anderen Beschäftigten.

Wissenswertes zu Arbeitnehmerüberlassung und Zeitarbeit:

1.) Zeitarbeit schafft zusätzliche Arbeitsplätze: Der Einsatz von Zeitarbeit führt nicht zur Verdrängung der Stammbelegschaft: Nach einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) trifft das auf 98 Prozent der Betriebe zu. Insgesamt hat die Beschäftigung zugenommen, während der Anteil der Beschäftigten in der Zeitarbeit an allen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten seit Jahren fast konstant zwischen 2,2 und 2,7 Prozent liegt.

2.) Zeitarbeit ist ein Motor gegen Arbeitslosigkeit: Die Mehrheit der neu eingestellten Zeitarbeiter hatte vorher keinen Job. Nach Zahlen der Bundesagentur für Arbeit stellt keine andere Branche anteilig so viele Arbeitslose ein wie Zeitarbeitsfirmen. Zeitarbeit schafft auch dauerhafte Perspektiven: Rund drei Fünftel der zuvor Arbeitslosen befinden sich auch nach einem Jahr in der Zeitarbeit noch in einem sicheren Arbeitsverhältnis. Langfristig kann der Einstieg über die Zeitarbeit die Möglichkeiten verbessern, in einen klassischen Vollzeitjob zu wechseln.

3.) Hilfskräfte und Einsteiger sammeln viel Berufserfahrung: Für Geringqualifizierte ist die Zeitarbeit eine gute Möglichkeit in den Arbeitsmarkt einzusteigen, denn mehr als jede zweite Stelle in der Arbeitnehmerüberlassung ist eine „Helfer“-Stelle, für die zumeist keine abgeschlossene Berufsausbildung notwendig ist. Zum Vergleich: In der Gesamtwirtschaft liegt der Anteil an Hilfskräften nur bei 10 bis 15 Prozent. Beschäftigte in der Zeitarbeit sammeln in verschiedenen Unternehmen wichtige Praxiserfahrungen und erwerben jobspezifisches Fachwissen. So verbessern sie ihre langfristigen Beschäfti-gungsperspektiven.

4.) Unternehmen federn mit Zeitarbeit Engpässe ab: Für einige Berufszweige gibt es klare Fachkräfteengpässe, z.B. für Ingenieure, IT-Profis und medizinische Fachkräfte. Unternehmen mit Engpässen setzen gerne auf Zeitarbeit, denn sie trauen den auf Personalsuche spezialisierten Zeitarbeitsfirmen zu, Stellen schnell und passend zu besetzen. Diese zeitweise für bestimmte Projekte eingesetzten Fachkräfte konkurrieren nicht mit Kollegen aus der Stammbelegschaft, denn ihr Spezialwissen ist für eine gewisse Zeit gefragt.

5.) Zeitarbeit schafft Flexibilität für Unternehmen: Für viele Betriebe ist Zeitarbeit notwendig, um betriebliche Flexibilität zu schaffen. Die schnelle Verfügbarkeit von Personal ist in der Produktion wichtig, um Auftragsspitzen zu bewältigen und Schwankungen auszugleichen. Auf lange Sicht ist mit dem Einsatz von Zeitarbeit ein Produktivitätszuwachs verbunden, der sich auch auf die internationale Wettbewerbsfähigkeit auswirkt.

6.) Durch die Zeitarbeit neue Mitarbeiter finden: Ein großer Teil der Betriebe nutzt Zeitarbeit als Rekrutierungsinstrument für das eigene Unternehmen. Nicht wenigen der eingesetzten Mitarbeiter wird früher oder später ein Übernahmeangebot gemacht. Zeitarbeitsfirmen und Personaldienstleister übernehmen somit für viele Unternehmen eine Vorauswahl von Arbeitssuchenden. Unternehmensinterne Weiterbildungen, wie sie viele Personaldienstleister anbieten, machen diese Übernahmen noch attraktiver.

Sie wünschen sich einen guten Jobeinstieg? Sie suchen kurzfristig Personal für Ihre Produktion? Dann rufen Sie uns an und informieren Sie sich in unserem Portal für Unternehmer.  HBS Industriedienste ist an acht Standorten in Deutschland für Sie da: In Beckum, Berlin, Bedburg, Bielefeld, Hamm, Dortmund, Gütersloh und Lippstadt. Wir kümmern uns um Personaldienstleistungen: Flexibel, fair und zuverlässig. Die Mitarbeiter von HBS unterstützen Sie gern in den Bereichen Personalleasing, Arbeitnehmerüberlassung, On-Site-Management und Personalvermittlung.

Ein neues Gesicht bei HBS Bielefeld

Ein neues Gesicht bei HBS Bielefeld

Farrin Borowitz stellt sich beruflichen Herausforderungen als Trainee

„Ich freue mich auf die Arbeit bei HBS in Bielefeld, weil ich mich gerne neuen und spannenden Herausforderungen stelle. Ich finde die Welt der Personaldienstleistungen sehr interessant und abwechslungsreich und hoffe, das Team in Bielefeld bei dieser Arbeit unterstützen zu können“, sagt Farrin Borowitz, die seit Anfang Januar als Trainee in der Vertriebsdisposition arbeitet. Die 31-Jährige ist gebürtige Iranerin und lebt mit ihrem Mann in der ostwestfälischen Großstadt. In den vergangenen sieben Jahren war sie im Einzelhandel als Führungskraft bei der beeline Group und bei Inditex tätig, einem der größten Textilunternehmen der Welt. Nebenberuflich studiert Farrin Borowitz Bioinformatik und Genomforschung an der Universität Bielefeld, noch in diesem Jahr möchte sie ihr Studium abschließen. „Nach vielen Jahren im Einzelhandel strebte ich nach etwas Neuem und habe mich für eine Tätigkeit im kaufmännischen Bereich entschieden.“ Der Kontakt zu HBS kam auf Umwegen über einen privaten Kontakt zustande: „Mein Mann arbeitet mit dem Bruder der Niederlassungsleiterin Tina Maleskou zusammen. Frau Maleskou lud mich nach einem Telefonat ins Büro zum Vorstellungsgespräch. Zunächst war der Plan, dass ich auf Vermittlung von HBS eine Stelle im Labor oder als Wissenschaftliche Mitarbeiterin bekommen sollte. Dann aber verlief alles ganz anders und Frau Maleskou bot mir einen Schnuppertag in der Niederlassung an, da es eine befristete Stelle intern zu besetzen gab“, erinnert sich Farrin Borowitz.

„Lange Rede, kurzer Sinn: Mir gefiel das Arbeitsklima sehr gut und ich freue mich sehr darüber, nun seit Beginn des Jahres ein Teil des Bielefelder Teams zu sein“, berichtet die 31-Jährige. „Die Mitarbeiter der Niederlassung sind sehr offen und kompetent und haben mich herzlich aufgenommen. Ich denke ich werde in diesem Jahr viel mitnehmen und freue mich auf neue Menschen, Möglichkeiten und Aufgaben.“

Corona-Krise und Kurzarbeit

Corona-Krise und Kurzarbeit

Foto: Portrait of worker near metalworking machine © Cookie_Studio – Freepik.com

Was unsere Mitarbeiter jetzt wissen müssen

In der derzeitigen Corona-Krise sind viele Unternehmen dazu gezwungen, ihre Mitarbeiter in Kurzarbeit zu schicken. Auch bei HBS Industriedienste wird kurz gearbeitet. Was aber ist Kurzarbeit genau und was bedeutet das für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter?
Unternehmen können in Krisenzeiten Produktion und Dienstleistungsangebot reduzieren oder den Betrieb sogar komplett herunterfahren. Für die Beschäftigten kann der Arbeitgeber dann Kurzarbeitergeld bei der Bundesagentur für Arbeit beantragen – das gilt für alle sozialversicherungspflichtig Beschäftigten. Dieses Kurzarbeitergeld gleicht den fehlenden Lohn teilweise aus. Das Kurzarbeitergeld beträgt 60 Prozent des vorherigen pauschalierten Nettogehalts. Berufstätige Eltern mit Kindern erhalten 67 Prozent der Differenz zum Nettogehalt. Berechtigt sind alle Beschäftigten, die sozialversichert beschäftigt und somit auch in der Arbeitslosenversicherung versichert sind. Das Kurzarbeitergeld gilt auch für Beschäftigte in der Personaldienstleistungsbranche, also auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von HBS.

Durch Kurzarbeit bleibt der Arbeitsplatz erhalten

„Kurzarbeit bietet uns als Arbeitgeber die Möglichkeit, Kündigungen in dieser schwierigen Zeit zu vermeiden und unsere Fachkräfte im Betrieb zu halten. Für unsere Mitarbeiter bedeutet das den großen Vorteil, dass ihr Arbeitsplatz erhalten bleibt, sie nicht mit einer sofortigen Entlassung rechnen müssen und sich nicht erneut auf die Suche nach einem neuen Arbeitgeber machen müssen“, so der HBS-Geschäftsführer.
Kurzarbeitergeld soll den Verdienstausfall für die Beschäftigten zumindest teilweise ausgleichen. „Auch die Mitgliedschaft unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der gesetzlichen Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung sowie in der betrieblichen Altersversorgung bleibt während der Kurzarbeitsphase bestehen“, erläutert der Geschäftsführer.
„Natürlich haben wir Verständnis dafür, dass diese Situation für viele unserer Beschäftigten sehr belastend ist. Wenn aber durch den Bezug des Kurzarbeitergeldes das Einkommen des Haushaltes nicht mehr ausreicht, um die Lebenshaltungskosten zu decken, besteht die Möglichkeit, Leistungen der Grundsicherung (Hartz IV) zu beantragen. Wenn Sie hier Unterstützung benötigen, sprechen Sie gern unser integriertes Sozialmanagement an“, so der Geschäftsführer. „Wir sind zuversichtlich, sobald die wirtschaftliche Situation es zulässt, die Kurzarbeit Schritt für Schritt zurückzufahren und zu normalen Arbeitsverhältnissen zurückzukehren“, verspricht der HBS-Geschäftsführer. HBS Industriedienste ist an acht Standorten in Deutschland präsent: In Beckum, Berlin, Bedburg, Bielefeld, Hamm, Dortmund, Gütersloh und Lippstadt.