Foto: Bleibt in Freundschaft verbunden – Matheus Kempinski (mit Kappe) und das HBS-Team in Bielefeld.
Matheus Kempinski ist seit Oktober 2014 als Vertriebsdisponent Teil des HBS-Teams in Bielefeld. Zeitweise übernahm er die Aufgaben eines On-Site-Managers im In-House-Service eines unserer HBS-Kunden. Zum 31. Mai 2019 verlässt Matheus HBS. Wir nahmen das als Anlass für ein kurzes „Abschiedsinterview“.

Matheus Kempinski, verraten Sie unseren Lesern, warum Sie HBS verlassen?

Matheus Kempinski: „Sicherlich nicht, weil ich unzufrieden bin. Mich erwartet in den kommenden Monaten eine neue Rolle: ich werde Vater! Meine Frau und ich wollen deswegen unseren Lebensmittelpunkt wieder in unsere alte Heimat, dem Rheinland, verlegen. Die Entscheidung ist uns wirklich schwer gefallen. Doch wie immer im Leben, egal ob beruflich oder privat, ich habe auf mein Bauchgefühl gehört. Und zu zweit haben wir den Entschluss gefasst, die Zelte in Ostwestfalen abzubrechen. Wir wissen sehr genau, dass wir hier viele Freunde und Kollegen verlassen, die wir im Laufe der Jahre ins Herz geschlossen haben und die zu den besten Menschen in unserem Umfeld zählen. Daher wissen wir auch, dass wir immer wieder zueinander finden werden.“

Sie waren fünf Jahre für HBS tätig. Manch einer würde sagen, eine lange Zeit für unsere Branche …

Matheus Kempinski: „Die Zeit war definitiv nicht lange, zumindest ist es mir nicht so vorgekommen. Turbulent und spannend allerdings schon. Täglich stand man vor neuen Herausforderungen, egal ob die Auftragslage einen forderte oder Gesetze und Neuerungen anstanden, die implementiert werden mussten. Das ist auch das eigentlich Reizende an diesem Job: es wird nie langweilig. Man muss aber manchmal hart kämpfen, um viel zu erreichen. Das haben wir hier im Team zusammen jeden Tag auf’s Neue geleistet und mit Herz und Hand umgesetzt. Und zwar jeder Einzelne hier. Umso härter ist es, jetzt zu gehen, da mir diese Vollgas-Mentalität sehr fehlen wird. Ich weiß, dass es nicht selbstverständlich ist, wenn Kollegen arbeiten, als würden Zahnräder ineinander greifen. Das war vom ersten Tag an so und zog sich bis zum Schluss durch.“

Was bleibt Ihnen im Gedächtnis, wenn Sie an die letzten fünf Jahre zurückdenken?

Matheus Kempinski: „So vieles. Viele Geschichten, viele Erlebnisse, viele Menschen und Charaktere. Das Prägendste an meinem Job war, neben meinen Kollegen und Vorgesetzten, die zahlreichen Mitarbeiter und Persönlichkeiten. Mit vielen hat man eine vertrauensvolle Ebene aufbauen können. Die Freude war immer groß, wenn ein Mitarbeiter übernommen wurde und noch Jahre danach den Kontakt mit mir gepflegt hat, einfach nur, weil man sich gegenseitig respektiert und auf Augenhöhe miteinander kommuniziert hat. Gleichfalls war die Erfahrung im On-Site-Büro eine Bereicherung für mich. Der direkte Kundenkontakt am eigentlichen Einsatzort hat völlig andere Perspektiven zugelassen und zwar nicht nur für mich als Lieferanten, sondern im Austausch mit dem Kunden. Man durfte zwar die Lieferantenrolle nicht außer Acht lassen, jedoch war die Akzeptanz der Ansprechpartner so groß, dass man sich als Kollege fühlen konnte. Genau dieses Empfinden, habe ich mir auch für alle unseren externen Mitarbeiter gewünscht. Die Integration von externem Personal im Kundenbetrieb sollte nicht unterschätzt werden, da sich hieraus auch immer wieder neue Synergien ergeben.“

Wir sagen „Danke für die Zusammenarbeit!“

Matheus Kempinski: „Und ich danke ebenfalls für fünf wundervolle Jahre im Unternehmen an der Seite meiner lieben Kollegen. Mir wird besonders das Team in Bielefeld fehlen, und zwar nicht die Profis, die Kämpfer, die Unterstützer oder die Zicken, sondern vor allem die Freunde, die ich verlasse, auch wenn ich weiß, dass der Kontakt nicht abreißen wird. Ich wünsche ganz HBS das Allerbeste, den größtmöglichen Erfolg, und ich bin zuversichtlich, dass ihr alle so weitermachen werdet wie bisher, um die Ziele zu schaffen und sich weiter zu motivieren.“