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Was unsere Mitarbeiter jetzt wissen müssen

In der derzeitigen Corona-Krise sind viele Unternehmen dazu gezwungen, ihre Mitarbeiter in Kurzarbeit zu schicken. Auch bei HBS Industriedienste wird kurz gearbeitet. Was aber ist Kurzarbeit genau und was bedeutet das für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter?
Unternehmen können in Krisenzeiten Produktion und Dienstleistungsangebot reduzieren oder den Betrieb sogar komplett herunterfahren. Für die Beschäftigten kann der Arbeitgeber dann Kurzarbeitergeld bei der Bundesagentur für Arbeit beantragen – das gilt für alle sozialversicherungspflichtig Beschäftigten. Dieses Kurzarbeitergeld gleicht den fehlenden Lohn teilweise aus. Das Kurzarbeitergeld beträgt 60 Prozent des vorherigen pauschalierten Nettogehalts. Berufstätige Eltern mit Kindern erhalten 67 Prozent der Differenz zum Nettogehalt. Berechtigt sind alle Beschäftigten, die sozialversichert beschäftigt und somit auch in der Arbeitslosenversicherung versichert sind. Das Kurzarbeitergeld gilt auch für Beschäftigte in der Personaldienstleistungsbranche, also auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von HBS.

Durch Kurzarbeit bleibt der Arbeitsplatz erhalten

„Kurzarbeit bietet uns als Arbeitgeber die Möglichkeit, Kündigungen in dieser schwierigen Zeit zu vermeiden und unsere Fachkräfte im Betrieb zu halten. Für unsere Mitarbeiter bedeutet das den großen Vorteil, dass ihr Arbeitsplatz erhalten bleibt, sie nicht mit einer sofortigen Entlassung rechnen müssen und sich nicht erneut auf die Suche nach einem neuen Arbeitgeber machen müssen“, so HBS-Geschäftsführer Andreas Lange.
Kurzarbeitergeld soll den Verdienstausfall für die Beschäftigten zumindest teilweise ausgleichen. „Auch die Mitgliedschaft unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der gesetzlichen Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung sowie in der betrieblichen Altersversorgung bleibt während der Kurzarbeitsphase bestehen“, erläutert Andreas Lange.
„Natürlich haben wir Verständnis dafür, dass diese Situation für viele unserer Beschäftigten sehr belastend ist. Wenn aber durch den Bezug des Kurzarbeitergeldes das Einkommen des Haushaltes nicht mehr ausreicht, um die Lebenshaltungskosten zu decken, besteht die Möglichkeit, Leistungen der Grundsicherung (Hartz IV) zu beantragen. Wenn Sie hier Unterstützung benötigen, sprechen Sie gern unser integriertes Sozialmanagement an“, so der Geschäftsführer. „Wir sind zuversichtlich, sobald die wirtschaftliche Situation es zulässt, die Kurzarbeit Schritt für Schritt zurückzufahren und zu normalen Arbeitsverhältnissen zurückzukehren“, verspricht der HBS-Geschäftsführer. HBS Industriedienste ist an acht Standorten in Deutschland präsent: In Beckum, Berlin, Bedburg, Bielefeld, Hamm, Dortmund, Gütersloh und Lippstadt.