HBS Hubertus Lila

Anja Hinte (Foto rechts) und Claudia Winter (links) managen bei HBS nicht nur die Buchhaltung, sondern auch viele andere Dinge, die im Back-Office anfallen. Sabine Funke hat die beiden Kolleginnen befragt.

Wie lange seid Ihr schon bei HBS und wie kam es dazu?

Anja Hinte: Ich war 2002 die erste weibliche Mitarbeiterin bei HBS – und bin damit fast von Anfang mit dabei.
Claudia Winter: Du bist sozusagen das älteste Porzellan Stück in unserem HBS Schrank und hast keinen Sprung (beide lachen). Ich habe ursprünglich Versicherungskauffrau gelernt und bin dann nach Beckum gezogen. In meinem alten Job war ich unzufrieden und so bin ich 2006 bei HBS gelandet.

Das Thema Buchhaltung ist für viele Menschen nicht gerade spannend. Warum macht Euch diese Tätigkeit so viel Spaß?

Anja Hinte: Wir kümmern uns ja nicht nur um die Buchhaltung, sondern auch um Vieles, was drumherum eine Rolle spielt. Das macht den Job so abwechslungsreich. Hätte man mir vor 25 Jahren gesagt, dass ich mal in der Buchhaltung lande, hätte ich das nicht geglaubt, heute möchte ich nichts anderes mehr machen. Bei der Lohnbuchhaltung zu bleiben, war keine bewusste Entscheidung, aber ich bin froh, dass es so gekommen ist.
Claudia Winter: Mir macht unser umfangreiches Tätigkeitsgebiet ebenfalls großen Spaß. Außerdem bin ich froh, hier mit Anja zusammen arbeiten zu können – ruhig und auf unsere Aufgaben konzentriert.

Was gefällt Euch bei HBS am besten?

Anja Hinte: Mir gefällt die gesamte Atmosphäre bei HBS, vom Kollegen bis zum Chef sehen wir uns hier als ein Team. Keiner gibt an, für irgendetwas nicht zuständig zu sein, man hilft aus wo man kann. Ich war vorher bei anderen Unternehmen angestellt, überall war die Atmosphäre distanziert, man hat seine Arbeit gemacht und gut war‘s. Hier ist das anders, die Stimmung ist gut – und die Motivation auch.
Claudia Winter: HBS ist so etwas wie eine Familie. Mittlerweile ist diese Familie ziemlich groß geworden, aber der Geist ist geblieben. Früher haben wir alle an Weihnachten um den Küchentisch gepasst, um zusammen zu frühstücken. Die Gegebenheiten sind heute anders, aber das familiäre Klima von damals ist geblieben.

Das klingt sehr positiv. Gibt es auch etwas, was Euch nervt?

Anja Hinte: (lacht) Das ist schwierig zu beantworten. Manchmal haben die Kollegen eine andere Sichtweise auf die Dinge und man spricht in einigen Punkten nicht gleiche Sprache. Das kann nerven. Auf der anderen Seite ist das auch wieder positiv, weil man Dinge von mehreren Standpunkten aus betrachten kann.
Claudia Winter: Das ist wirklich eine schwere Frage, eigentlich nervt mich hier nichts. Manchmal habe ich das Gefühl, dass unser Job etwas unterschätzt wird, aber wir wissen, dass es nicht böse gemeint ist.

Was macht Euch beide als Team aus?

Anja Hinte /Claudia Winter: (schmunzeln) Wir kennen uns schon 15 Jahre und ich möchte eigentlich mit keiner anderen das Büro teilen. Wir sind wie ein altes Ehepaar, wie Yin und Yang. Wir haben hier schon so vieles zusammen erlebt und mittlerweile in diesem großen Gebäude auf jeder Etage zusammen „gewohnt“, wir haben HBS groß werden sehen- das schweißt zusammen.

Beschreibt mal die Kollegin mit eigenen Worten. Was gibt es über sie zu wissen?

Anja Hinte: Claudia ist das komplette Gegenteil von mir: Claudia ist ein Sommermensch, sie liebt die Wärme – ich eher nicht so.
Claudia Winter: (lachend) Stimmt, ich bin Italien und du bist eher Irland.
Anja Hinte: Aber was die gegenseitigen Macken betrifft, da sind wir wie die Schweiz eher „neutral“, und lassen die andere einfach so sein, wie sie ist.
Claudia Winter: Anja und ich ergänzen uns einfach gut. Obwohl wir so unterschiedlich sind, haben wir doch in vielen Dingen gleiche Ansichten. Wir haben die gleiche Arbeitsmoral und die gleichen Werte, dadurch funktioniert das mit uns auch schon seit 15 Jahren so gut. Unsere Beziehung hält länger als manche Ehe. (beide lachen)