Acht schöne Ideen aus unseren Niederlassungen

Gutes Tun vor Ort – das ist die Devise, mit der HBS Industriedienste seit Jahren schon Menschen und gemeinnützige Institutionen in der Region unterstützt. Die Idee ist eigentlich ganz einfach: Statt den eigenen Unternehmenskunden zum Fest Geschenke zu machen, wird das dafür vorgesehene Budget lieber für wohltätige Zwecke in der Region eingesetzt. Jede der acht Niederlassungen erhält deshalb von der HBS-Zentrale 500 Euro Weihnachtsgeld – welches Projekt in der jeweiligen Region davon profitieren soll, das entscheiden unsere Kolleginnen und Kollegen in den Niederlassungen selbst. Hier finden Sie unsere Ideen aus Beckum, Bedburg, Berlin, Bielefeld, Gütersloh Hamm, Dortmund und Lippstadt.
Beckum: Unterstützung von Frauen helfen Frauen e.V.
Die 500 Euro der Niederlassung in Beckum geht zugunsten des Vereins Frauen helfen Frauen e.V. „Der Verein unterstützt Frauen in Konflikt- und Krisensituationen oder wenn sie von körperlicher oder seelischer Gewalt betroffen sind. Auch Frauen, die unter den Folgen eines Traumas leiden oder sozial isoliert leben, erfahren von dem Verein vor Ort Hilfe. Gerade jetzt in der Corona-Zeit ein ganz wichtiges Thema“, berichtet Gudrun Reineke vom Sozialmanagement in Beckum. So war es für das Beckumer Team selbstverständlich den Verein, der auch die Frauenberatungsstelle ins Leben gerufen hat, zu unterstützen. Außerdem hat HBS Beckum einige Exemplare von „Ein Märchen für Beckum – 13 couragierte Frauen erzählen“ angeschafft, die zu Weihnachten verschenkt werden sollen.  Das Buch ist im Frauen & Mädchentreffpunkt Courage entstanden, einer Einrichtung des Vereins. Die Märchen stammen von 13 Beckumerinnen, die aus unterschiedlichen Ländern stammen. Sie erzählen von mutigen Menschen, von großen Herausforderungen und klugen, bisweilen gewitzten oder tollkühnen Helden- und Heldinnentaten. Der Erlös des Buches kommt ebenfalls vollständig dem Verein zugute. Zusätzlich unterstützt die Niederlassung in Beckum noch – wie in den Jahren zuvor – auch das Mammut Tierheim Tönnishäuschen in Ahlen.

Bedburg: Fünf Tablets fürs Seniorenheim
Die Spende der Niederlassung in Bedburg geht zugunsten der Bewohner des privat geführten Seniorenheims Eleonore Weber GmbH. „Die älteren Menschen sind diejenigen, die am meisten unter der Corona-Epidemie gelitten haben. Sie konnten über Wochen ihre Familien nicht sehen und sind ohnehin auf Grund ihres Alters in höchster Gefahr“, berichtet Dustin Specht, Vertriebsdisponent in der Niederlassung Bedburg (Foto links). „Für uns war es eine echte Herzenssache, die alten Damen und Herren im Seniorenheim zu unterstützen – zumal ich jeden Morgen auf dem Weg zur Arbeit am Eleonore Weber-Heim vorbeikomme“. Dustin Specht hat die 500 Euro Weihnachtsgeld dafür genutzt, fünf Tablets anzuschaffen und sie den Heimleiterinnen Eleonore (Foto hinten Mitte) und Ilona Weber (hinten rechts) nun übergeben. Damit können die 24 Bewohnerinnen und Bewohner nicht nur an den Feiertagen und danach mit Ihren Liebsten von Angesicht zu Angesicht kommunizieren, sondern die Tablets können auch als willkommene Unterstützung für Gedächtnistrainings, Spiele und ähnliches genutzt werden. „Wir freuen uns sehr über diese Unterstützung, zumal wir vor einiger Zeit in die passende technische Infrastruktur investiert haben und nun auch über ein hervorragendes WLAN verfügen“, sagt Heimleiterin Eleonore Weber.

Bielefeld: Bedürftigen Menschen eine Freude bereiten
„Wir verbinden Menschen und vermitteln sie in die passenden Arbeitsplätze oder Unternehmen. Jeder Mensch ist wichtig und wir bemühen uns bei HBS um jeden. Deshalb passte die Kampagne ‚Weihnachten braucht Dich‘ einfach perfekt zu unserer HBS-Weihnachtsaktion“, sagt Tina Maleskou, Niederlassungsleiterin in Bielefeld. ‚Weihnachten braucht Dich‘ ist eine Kampagne der Bielefelder Stiftung Solidarität und hat sich zum Ziel gesetzt, Bedürftigen ein Weihnachtsgeschenk zu machen. „Mehr als 40.000 Bielefelder leben von der Grundsicherung, mehr als jedes vierte Kind wächst hier in einer Familie mit Hartz IV-Bezug auf. Da fehlt einfach das Geld für Weihnachtsgeschenke“. Die Stiftung hat sich zum Ziel gesetzt, dass mit 20.000 Gutscheinen wenigstens der Hälfte dieser Menschen zum Fest eine Freude gemacht werden kann. „Für uns ist es Ehrensache, dass wir dabei sind und dieses tolle Engagement unterstützen. Für Arbeitslosigkeit und Armut kann es viele Gründe geben. Unser herzlicher Umgang mit unseren Mitmenschen setzt sich auch hier fort und wir wünschen uns, dass viele Bedürftige durch unsere Unterstützung eine kleine Freude zu Weihnachten erhalten und vielleicht auch den Mut finden, sich um einen neuen Job zu bemühen. Gemeinsam können wir Großes erreichen, das ist unser Team-Spruch“, sagt Tina Maleskou.

Dortmund: Hilfe zur Selbsthilfe bei der Renovierung des Jugendtreffs
„Aufgrund unserer Verbundenheit zum Ruhrgebiet haben wir uns nach einer Organisation umgeschaut, die auf alten Kohle- oder Stahlwerken agiert, sodass die eigentlichen Gebäude erhalten bleiben und neu genutzt werden können“, sagt Nils Giese, Niederlassungsleiter aus Dortmund.

Die Wahl des Dortmunder HBS-Teams fiel auf das CJD, das Christliche Jugenddorfwerk Deutschlands. Die Organisation hat sich der schulischen, beruflichen, rehabilitativen und inklusiven Förderung, Betreuung und Pflege von jungen Menschen verschrieben. In Dortmund hat sie unter anderem mit der Berufsvorbereitung ihren Sitz im ehemaligen Steinkohlenbergwerk Zeche Germania im Stadtteil Marten. Die 500 Euro-Spende soll der Renovierung des Freizeithauses „TREFF“ zugutekommen.

„Hier finden Angebote für Jugendliche statt, das von den Azubis und Teilnehmern verwaltete Freizeithaus organisiert Projekte, Aktionen und Veranstaltungen. Allerdings sind die Räume dringend renovierungsbedürftig: Inventar, Mobiliar und Technik ebenso wie Böden, Fassade, Wände und Außenbereiche. Auch wird ein neuer Probenraum der CJD Jugendband benötigt, für den eine Wand eingesetzt und Schallschutz installiert werden muss“, berichtet Nils Giese. Verschlechtert hat sich der Zustand der Räumlichkeiten nun noch durch einen Wasserschaden. Das Schöne an der Finanzspritze: Viele Sanierungsaufgaben können durch die Auszubildenden des CJD selbst durchgeführt werden, Tischler werden ebenso involviert wie Maler oder Garten- und Landschaftsbauer. „Nach unserem Erstkontakt mit der Unternehmenssprecherin Carolin Wrede waren wir uns sehr schnell einig, hier unterstützen zu wollen. Neben einer finanziellen Spende, die für die Renovierungsarbeiten genutzt wird, werden wir auch den persönlichen Kontakt herstellen, um eine zukünftige Kooperationsvereinbarung bezüglich der Teilnehmer der Berufsvorbereitungskurse des CJD zu besprochen. Des Weiteren überlegen wir, inwiefern unsere Mitarbeiter bei den Renovierungsarbeiten unterstützen können“, so Giese.

Gütersloh: Ein sicherer Zufluchtsort für Tiere
Das Sentana Dorf in Bielefeld ist ein Gnadenhof und ein Ort der Begegnung. Hier werden Tiere aufgenommen, hier finden sie ein neues Zuhause und einen sicheren Zufluchtsort auf Lebenszeit. Die Tiere werden medizinisch versorgt, bekommen gutes Futter, viel Auslauf und liebevolle Zuwendung. Sentana ist aber auch ein Ort der Begegnung zwischen Mensch und Tier. Tiergestützte Pädagogik und Förderung mit dem Ziel, Menschen und Tieren in belastenden Lebenslagen Unterstützung zu bieten, tiergestützte Intervention und eine freie und respektvolle Begegnung zwischen Mensch und Tier sind die Ziele der dahinterstehenden Stiftung. Pädagogische Angebote wie Hofführungen und das gemeinsame Versorgen der Tiere vermitteln Gruppen wie Schulklassen und Kindergärten den achtsamen Umgang mit Tieren. Therapeutische Angebote richten sich an Menschen mit besonderem Förderbedarf, z.B. in der Traumatherapie oder bei Behinderungen. Die Anwesenheit der Tiere schafft Entwicklungsmöglichkeiten und eine positive Lernatmosphäre, damit soziale, kognitive, kommunikative und motorische Fähigkeiten gefördert werden können.

„Ich freue mich, dass wir die Möglichkeit haben, so ein tolles Projekt unterstützen zu können, bei dem man Menschen mit Tieren verbindet. Wir haben uns die Stiftung vor Ort angesehen und sind total begeistert“, sagt der Gütersloher Niederlassungsleiter Jonas Brockhinke. Im Team mit seinen beiden Kolleginnen Franziska Feischen und Sina Rolf (Foto rechts), die die Spende an Sentana-Mitarbeiterin Laura Hesse (links) übergab, verschaffte sich der Niederlassungsleiter vor Ort einen persönlichen Eindruck.

Berlin: Spende für die Deutsche Krebshilfe
„Die Idee, unser Weihnachtsgeld der Deutschen Krebshilfe zu spenden, geht auf Initiative meiner Oma zurück“, berichtet Vertriebsdisponentin Janine Albrecht aus Berlin. „Sie hatte zu Ihrem achtzigsten Geburtstag zum Spenden statt Schenken aufgerufen. Erlaubt als Geschenk waren nur maximal eine Blume und eine Spende an die Deutsche Krebshilfe“, berichtet Janine Albrecht. Im Berliner Team wurde die Idee daraufhin auch nur kurz diskutiert – und dann für gut befunden: „Kaum jemand aus dem Kollegen- oder auch Freundeskreis hatte noch nie mit dem Thema Krebs zu tun. Deshalb erschien es uns eigentlich ganz logisch, uns für diese wichtige Initiative einzusetzen“. Die vielfältigen Hilfsangebote der Krebshilfe – sie reichen von Beratung über finanzielle Unterstützung bis zu Selbsthilfeangeboten – richten sich an Betroffene und deren Angehörige. Wegen der angespannten Corona-Lage verzichtete das Berliner Team auf eine persönliche Übergabe der 500-Euro-Spende.

Hamm: Chancengerechtigkeit von Kindern verbessern
Damit Kinder ihre Zukunft aktiv und eigenverantwortlich gestalten können, brauchen sie die Erfahrung von Liebe, Vertrauen, Achtung und Wertschätzung, aber auch den Zugang zu Bildung und die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten und Begabungen zu entwickeln. Dabei sind Kinder aus ärmeren Familienverhältnissen auch in Hamm immer noch benachteiligt. „Kids Pott“ ist ein Spendentopf, mit dem die Caritas Hamm die Chancengerechtigkeit insbesondere benachteiligter Kinder in ihrer Stadt verbessern möchte – ob mit der Teilnahme am Mittagessen in Kita oder Schule, Unterstützung beim Kauf von Schul- und Lernmaterial oder bei der Finanzierung von Ausflügen, Klassenfahrten und Ferienfreizeiten. Auch Hausaufgaben- und Nachhilfe, die Ausstattung mit Kleidung oder die Ermöglichung des Besuchs von Sportvereinen oder Kulturveranstaltungen gehört zu den Zielsetzungen des „Kids Pott“. „Das hat unser Team so sehr überzeugt, dass wir einstimmig beschlossen haben, in diesem Jahr für den Kids Pott zu spenden. Ausgrenzung von Anfang an vermeiden und soziale Teilhabe ermöglichen – das ist uns ganz wichtig“, sagt Susanne Strothmüller (Foto), Niederlassungsleiterin in Hamm. Ein Großteil der Spende wird aus dem Erlös der Weihnachtsverlosung bestritten, die noch bis Ende Dezember in der Niederlassung Hamm zusammen mit den externen Mitarbeitern durchgeführt wird. „Ich bin sehr beeindruckt, wie viele unserer externen Mitarbeiter sich an dem Gewinnspiel beteiligt und damit die Unterstützung des Kids Potts möglich gemacht haben. Wir werden die Einnahmen des Losverkaufs auf 500 Euro aufstocken, so dass wir diesen runden Betrag für den guten Zweck spenden können“, stellt die Niederlassungsleiterin in Aussicht.

Lippstadt: Unterstützung der Opferschutzorganisation Weisser Ring

„In der Corona Krise sind leider häusliche Gewalt an und sexueller Missbrauch von Kindern und Jugendlichen vermehrt aufgetreten. Deshalb haben wir von HBS Lippstadt uns für die Opferschutzorganisation ‚Weisser Ring‘ entschieden, die hier wertvolle Arbeit leistet“, sagt die Lippstädter Niederlassungsleiterin Nicole Steinhoff (rechts im Bild). Gemeinsam mit Vertriebsdisponentin Jana Wölk (Mitte) und Bürohund Emily übergab sie die 500-Euro-Spende an Wolfgang Weber vom Weissen Ring in Soest (links). Der Weisse Ring als Opferschutzorganisation wurde einst von Aktenzeichen XY-Moderator Eduard Zimmermann gegründet und stellt nach Straftaten nicht die Täter, sondern die Opfer in den Fokus der Bemühungen. Seine Hauptaufgabe besteht darin, Soforthilfe zu leisten – und zwar in unterschiedlichen Formen: Über die Notfallnummer 116006, die Tag und Nacht erreichbar ist, aber auch in Form finanzieller Soforthilfen für Opfer z.B. für ärztliche Untersuchungen, Rechtsbeistand oder eine psychologische Erstberatung nach einem Trauma. „Dieses Engagement hat uns überzeugt und passt auch sehr gut zu unseren eigenen Zielen“, sagt Nicole Steinhoff. „Auch für uns zählt der Mensch. Unsere Mitarbeiter sind für uns echte Teammitglieder, für die wir immer ein offenes Ohr haben und für die wir in vielen Situationen unterstützend tätig werden. Wir pflegen in der Niederlassung Lippstadt ein sehr enges und freundschaftliches Verhältnis zu unseren Mitarbeitern. Sie sind bei uns in der Poststraße gerne gesehen, hier steht für jeden ein Kaffee bereit. Wir nehmen uns immer die Zeit für ein persönliches Gespräch, wenn es gewünscht wird“.