15. November 2023

Künstliche Intelligenz in der Bewerbung

Chancen und Grenzen

In der heutigen digitalen Ära erleichtert künstliche Intelligenz (KI) zahlreiche Aspekte des Lebens, darunter auch den Bewerbungsprozess. Anbieter wie ChatGPT, Google Bard, Jasper.ai und Neuroflash ermöglichen es Nutzern, mithilfe von KI Fragen zu beantworten, Recherchen durchzuführen und sogar vollständige Programmiercode-Zeilen zu generieren. Andere KI-Dienste wie Interviewer.ai oder Googles Interview-Warmup unterstützen Bewerber bei der Vorbereitung auf das eigentliche Bewerbungsgespräch.

Obwohl einige die Integration von KI in den Arbeitsmarkt als Chance betrachten, sehen Kritiker darin eine potenzielle Bedrohung für Arbeitsplätze. Die aktuelle Studie der US-Bank Goldman Sachs schätzt, dass in den nächsten Jahren weltweit bis zu 300 Millionen Vollzeitarbeitsplätze durch KI ersetzt werden könnten. Insbesondere für Länder wie Deutschland, die mit einem allgemeinen Mangel an Arbeitskräften zu kämpfen haben, könnte dies jedoch eine Chance darstellen.

Aber nicht nur Unternehmen profitieren von KI – auch Arbeitnehmer können von den Vorteilen dieser Technologie bei der Jobsuche profitieren. Insbesondere im Bereich des Anschreibens kann künstliche Intelligenz bei der Formulierung unterstützen und Texte zu einem runden Gesamtbild verhelfen. Darüber hinaus bietet KI Hilfe für Personen, die die deutsche Sprache noch nicht perfekt beherrschen, indem Texte aus der Muttersprache mithilfe von KI besser ins Deutsche übersetzt werden können als mit herkömmlichen Tools wie dem Google Übersetzer.

Ein solides und bewährtes Werkzeug für die Korrektur und Optimierung von Bewerbungstexten ist derzeit ChatGPT von OpenAI. Neben allgemeiner Formulierungshilfe kann diese KI auch Grammatik und Zeichensetzung zuverlässig korrigieren.

So erhalten selbst weniger geübte Verfasser sprachlich einwandfreie und gut lesbare Texte.  Allerdings ist es unwahrscheinlich, dass ChatGPT in absehbarer Zeit vollständige Bewerbungen verfassen wird, da es Schwierigkeiten hat, die "persönliche Note" eines Bewerbers zu erfassen.

Sie bieten Feedback zum Redefluss, zur eingesetzten Sprache sowie zur Mimik und Gestik.

Typische Interviewfragen und -situationen können durch diese Dienste effektiv vorbereitet und trainiert werden.

Fazit

KI-basierte Tools können wertvolle Unterstützung bei Bewerbungen bieten, die Chancen im Bewerbungsprozess erhöhen und mögliche Schwächen ausgleichen. Bei korrekter Anwendung können Bewerber außerdem Zeit sparen. Dennoch ist es wichtig, als Bewerber nicht dazu verleitet zu werden, die gesamte Bewerbung an KI-Systeme abzugeben. Denn trotz ihrer Leistungsfähigkeit sind Algorithmen nicht perfekt, und die persönliche Note bleibt genauso wichtig wie eine makellose Bewerbung.

HBS Industriedienste

Die HBS Industriedienste GmbH + Co. KG wurde 1994 als Personaldienstleistungsunternehmen in Beckum gegründet und hat ist durch weitere Niederlassungen in mehreren Regionen Deutschlands organisch gewachsen. Unser Personal ist im Münsterland rund um Ahlen, Beckum und Warendorf ebenso im Einsatz wie in Ostwestfalen-Lippe an unseren Standorten in Gütersloh, Paderborn und Bielefeld. Auch im Umfeld von Bergheim, LippstadtHamm, Dortmund und Berlin sind HBS-Teams in der Zeitarbeit bei regionalen Unternehmen eingesetzt.

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind bei uns fest angestellt und genießen dieselben Rechte und Sozialleistungen wie alle anderen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Viele unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind schon seit vielen Jahren bei uns beschäftigt, weil sie die abwechslungsreichen Tätigkeiten schätzen und dadurch vielfältige Berufserfahrungen sammeln können. HBS bietet gute Möglichkeiten der Qualifizierung und ist als Arbeitgeber auch für Wiedereinsteiger und Quereinsteiger interessant. Bei Bedarf bietet unser Sozialmanagement Unterstützung an. Wir achten immer darauf, dass alle Mitarbeitenden gemäß ihrer beruflichen Qualifikationen und wenn möglich wohnortnah eingesetzt werden.

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